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Reformatio - Restauratio - Libertas Ecclesiae : John Gropper’s cardinalate as reflected in his correspondence between interim and inquisition; a biographical sketch

Reinhard Braunisch

FreiDok plus (Universitätsbibliothek Freiburg)Jan 1, 2009
Abstract

Die Studie basiert bevorzugt auf der seit 2006 vollständig vorliegenden Edition des Gropperschen Briefcorpus. Ihr unterliegt eine strenge sachlogische Struktur: in konzentrisch miteinander verzahnten Kreisen bei gleichzeitig linearer Sequenz aufeinander bezogener Untersuchungsschritte wird eine These zum Grundmotiv der Ablehnung der Kardinalswürde untermauert. Die These lautet: Johannes Gropper verweigerte den Roten Hut, weil er als Theologe, Politiker und Jurist nicht nur davon überzeugt war, sondern sich im Gewissen gebunden wusste, das altkirchliche Köln, seinen Lebens- und Wirkmittelpunkt in der Zeit akuter Gefährdung nicht verlassen zu dürfen. Da der datierbare punktuelle Beschluss (1. Hälfte 1556) einen langen „Entscheidungsvorlauf“ hatte, war ein Rückgriff auf zentrale Handlungsfelder geboten. Diese stellen sich thematisch unter den Stichwörtern des Obertitels dar. Gleichzeitig ergab sich so die Möglichkeit, die zugunsten der (hier bewusst ausgesparten) Analyse seiner Theologie bislang vernachlässigte biographische Linie der politisch-juristischen Tätigkeiten Groppers auszuziehen (II 4). Auch der Abschnitt II 5, einer unkritischen „Panegyrik“ wehrend, hat in der „negativen Kontrapunktik“ seine klaren Bezüge zur Mitte der Motivreflexion.

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Reinhard BraunischUniversity of Freiburg00

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